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FIAN

FIAN-Sektionen aus Europa (Deutschland, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Schweiz, Österreich, Schweden und Norwegen), Brasilien, Ghana und Indien ziehen mit der Ungarischen Stiftung für ländliche Entwicklung Gaia Alapítvány und anderen Partnerorganisationen an einem Strang und arbeiten zusammen bei der Kampagne Face It Act Now – Für das Menschenrecht auf Nahrung und eine Welt frei von Hunger. FIAN Deutschland FIAN Österreich

FIAN International, das FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk, wurde 1986 gegründet. FIAN war die erste internationale Menschenrechtsorganisation, die sich die Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung zum Ziel gesetzt hat, wie es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie in weiteren internationalen Menschenrechtsinstrumenten verankert ist. FIAN ist durch nationale Sektionen in Afrika, Asien, den Amerikas und Europa vertreten und FIAN-Mitglieder stammen aus über 50 Ländern. FIAN ist eine nicht Nichtregierungsorganisation ohne religiöse oder politische Bindung und besitzt Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.

FIAN strebt eine Welt an, die frei von Hunger ist, und in der jeder Mensch seine Menschenrechte in Würde wahrnehmen kann, insbesondere das Recht auf angemessene Nahrung.

FIAN deckt Verletzungen des Rechts auf Nahrung auf und setzt sich weltweit für das Recht auf Nahrung ein. Wir stellen uns gegen ungerechte und unterdrückerische Praktiken, die Menschen davon abhalten, sich selbst und ihre Familien zu ernähren. Der Kampf gegen Geschlechterdiskriminierung und andere Formen des gesellschaftlichen Ausschlusses sind integraler Bestandteil unseres Mandats. Wir streben danach, den Zugang zu jenen Ressourcen zu sichern, die Menschen brauchen, um sich ernähren zu können - heute und in Zukunft.

FIAN analysiert und dokumentiert konkrete Fälle der Verletzung des Rechts auf Nahrung. Wir stärken das Bewusstsein für das Recht auf Nahrung in sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen, Regierungsorganen und in der Öffentlichkeit. Wir reagieren auf Anfragen von Einzelpersonen und Gruppen, deren Recht auf Nahrung bedroht ist oder verletzt wurde und stellen Unterstützung bereit. Durch Eilaktionen oder indem wir für die Position der Betroffenen eintreten und Rechtsansprüche geltend machen, üben wir öffentlichen Druck aus und nehmen Regierungen in die Pflicht, damit diese bei Verletzung des Rechts auf Nahrung zur Verantwortung gezogen werden. Die Fälle werden verfolgt, bis eine angemessene Entschädigung der Betroffenen erreicht wird. Innerhalb der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen setzen wir uns für die Achtung der Menschenrechte und eine langfristige Stärkung des Menschenrechtssystems ein.